Über Verena

Verena Bongartz

Salut! Ich bin Verena, Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin von ErnährungsGespräche. Mein Doktortitel stammt von der Uni Bonn, studiert habe ich in Wien. Mehr zu meinem Werdegang findest du unten. Häufig werde ich gefragt: «Wie isst du eigentlich selbst? » Die Antwort ist simpel: «Gern!». Tatsächlich liebe ich das Essen so sehr, dass selbst meine Hobbies darum kreisen (Kochen! Vorratshaltung! Gemüsegärtnern am Hausdach!). Was meine Ernährung aber genauso beeinflusst: Mein Alltag ist fordernd. Ich stelle mich ständig auf neue Situationen ein, ausserdem reise ich viel. Dafür muss meine Ernährung stimmen, denn da fängt Gesundheit für mich an. Mir ist es aber wichtig, auf nichts verzichten zu müssen. Tatsächlich meide ich nur wenige Lebensmittel… allem voran Mandeln, ungeschälte Äpfel und getrocknete Aprikosen. Ich vertrage sie einfach nicht. Davon abgesehen glaube ich vor allem an eines: an eine ausgewogene Ernährung. Von Superfood- und Diättrends halte ich nichts. Darüber schreibe ich auch gerne. In unseren regelmässig erscheinenden ErnährungsEmails, zum Beispiel. Hier beantworte ich die häufigsten ErnährungsFragen. Wenn du sie auch bekommen möchtest, kannst du dich hier dafür eintragen:

Berufliches

Gründerin | ErnährungsGespräche
Mit ErnährungsGespräche setze ich auf Ernährungskommunikation und alltagstaugliche Verpflegungskonzepte. Im Fokus: der essende Mensch. Du und ich, also. An uns denke ich, wenn ich Workshops halte, coache oder Beratungen gebe.

Kommunikation | Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE
Das hatte ich mir lange gewünscht: Arbeiten dort, wo Ernährung entsteht. Erleben, wie Ernährungsempfehlungen entstehen. Und auch, wie sie weiterentwickelt werden… I’m looking at you, Trinkmilch!

Wissenschaftliche Hilfskraft | Universität Bonn
Doktoratsbegleitend habe ich im Semesterbetrieb mitgewirkt, Masterarbeiten betreut sowie Vorlesungen gehalten. Ausserdem habe ich oftmals den Keksvorrat in der Teeküche geplündert… ich bin nicht stolz darauf.

Assistenz | Wiener Privatklinik
In Wiens grösstem Privatspital habe ich Infomaterialien zu Krankheitsbildern erstellt, mit Patienten gesprochen und in der hauseigenen Grossküche mitgewirkt. Gibt es mehr dazu zu sagen? Eigentlich nicht, das Ganze war studienbegleitend. Aber ich habe viel dabei gelernt!

ErnährungsExpertin

Leaf To Root | 3. Platz Best Vegetarian Cookbook «Gourmand World Cookbook Awards» 2017
Der Name ist Programm: Leaf to Root widmet sich den Pflanzen- und Gemüseteilen, die für gewöhnlich als Abfall im Kompost landen oder gar nicht erst geerntet werden. Neben Rezepten enthält es Interviews mit Produzenten und Köchen sowie ein Kompendium über geniessbare Gemüseteile. Hier habe ich ernährungsrelevante Fragen beantwortet, wie z.B. zur Toxizität von Tomatengrün oder Kartoffelkiemen oder zur Nitrat-Ansammlung in Salatstrünken. Mehr dazu gibt es auf Esther Kerns Blog.

Pasta | Je 1 Silbermedaille beim Swiss Gourmetbook Award und beim Literarischen Wettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschland (GAD)
Anna Pearson von der «Edition gut» habe ich für ihr Buch «Pasta» zum wissenschaftlichen Hintergrund der Ricotta-Herstellung beraten: Wie wird Molke zu Ricotta? Was passiert auf molekularer Ebene? Und weil sie währenddessen mit gut 10 Litern Molke zugange war, durfte ich ihre bisherigen Ansätze auch gleich probieren.

NZZ am Sonntag | Artikel über Clean Eating
Hier wurde ich gefragt, was es mit Clean Eating auf sich hat und welche Probleme der Trend mit sich bringt.

Schweizer Bauer | Interview über Superfood
Hier wurde ich gefragt, was es mit Superfood auf sich hat und worauf es bei gesunder Ernährung ankommt.

Vergangene Kurse/Workshops

Käse einfach selber machen
Ein 5-stündiger Grundlagenkurs für die Heimküche. Mit jeder Menge milchtechnologischer Fakten, Mozzarella, Feta und Schmelzkäse. Ersteres ist Bestandteil eines Häppchen-Plausches, Letzteres machen wir selbst. Ausserdem schauen wir uns 1a-Verwendungsmöglichkeiten für das «Nebenprodukt» Molke.

Joghurt, Labneh und fermentiertes Gemüse
3 Wochenendprojekte, die Hand in Hand gehen. Food Waste fällt keiner an, Suppe hingegen schon. Die Dauer: 4 Stunden insgesamt. Und das Beste: Für Frühstück und Lunch der Folgewoche ist jeweils schon gesorgt!

Hülsenfrüchte – das Herzstück deiner Speisekammer
Gesprossen, püriert und zerstossen. Als Hauptzutat für Mousse und Pralinen, zum Backen und zum Kochen. Hülsenfrüchte sind überall, das finden wir gut, und wir widmen uns den kleinen Kraftpaketen mit Leidenschaft über drei Termine hinweg.

Meal Planning & Meal Prep: Megatrends für den Alltag
Smart Cooking ist in aller Munde. In 2 Halbtagsseminaren schauen wir uns an, wie sich flink und effizient die Mahlzeiten der jeweiligen Folgewoche vorbereiten lassen. Du weisst schon: If you fail to plan, you plan to fail.

Ausbildung

Doktorat Ernährungswissenschaften (Schnittstelle Lebensmittelchemie) | Universität Bonn
Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, Tierernährung, Humanernährung. Das waren die Bereiche, die in meine Doktorarbeit hereinspielten, genau in dieser Reihenfolge. Der Hintergrund: Trend-Thema Food Waste. Konkret ging es um eine sinnvolle Verwertung von Nebenprodukten der Speiseöl-Pressung sowie um die Frage, inwiefern eine solche durch eine lebensmittelchemische Vorbehandlung überhaupt erst möglich wird. Während dieser Zeit sind 2 wissenschaftliche Veröffentlichungen entstanden:

Evidence for the Formation of Benzacridine Derivatives in Alkaline-Treated Sunflower Meal and Model Solutions

Protection of protein from ruminal degradation by alkali-induced oxidation of chlorogenic acid in sunflower meal

Studium Ernährungswissenschaften (Schnittstelle Lebensmitteltechnologie) | Universität Wien & BOKU Wien
Meine Diplomarbeit hatte ein sehr aufregendes Thema, und ein schwieriges. Letzteres vor allem ethischer Art: Es ging um industrielle Wurstherstellung. Und ja, hierzu habe ich in einer der grössten Wurstfabriken Österreichs gearbeitet. Es ging um die Entwicklung einer beliebten Wurstsorte, die salzreduziert und frei von Geschmacksverstärkern sein sollte. Dabei sollte sie schmecken wie das Original. Lebensmitteltechnologisch eine ziemliche Herausforderung.